Erfolgreiches Mercedes-Benz-Clubturnier 2016

Von Dr. Peter Schütze
Besser hätte es kaum sein können. Herrliches Sommerwetter, ein hervorragend präparierter Platz in der Reichsmark, ein qualitativ und quantitativ starkes Feld mit 66 Flights (= 132 Teilnehmer), gute Scores, prächtige Stimmung – “Der Mercedes-Benz-Club-Pokal war wieder eine attraktive Veranstaltung, bei der alle mit Freude und Begeisterung dabei waren. Dieses Turnier, das wir abwechselnd beim Dortmunder Golfclub und beim Royal Saint Barbara´s GC austragen, hat sich neben den von uns gesponserten Stadtmeisterschaften für Erwachsene und Jugend und dem After-Work-Turnier als feste Größe im Dortmunder Sportkalender etabliert”, freute sich Niederlassungs-Chef Gerd Hewing, inzwischen auch ein begeisterter Golfer.
Bei dem als Chapman-Vierer ausgespielten Turnier stand die Netto-Wertung im Mittelpunkt, die auch Durchschnittsspielern eine Chance ließ. Sie nützte das mit der Vorgabe 24 abschlagende Tandem Roman Surowiecki (Hcp. 5,0) und Anna-Lena Hildebrand (Hcp. 42) am erfolgreichsten. Der 31-jährige Referent für Risiko-Controlling und die acht Jahre jüngere Jurastudentin, auch privat ein Paar, setzte sich mit 47 Punkten an die Spitze und gewann das Ticket zum Deutschland-Finale vom 15.- 18. September auf dem Abenteuer-Kurs des WINSTON-Golf in Mecklenburg. “Das ist etwas komplett Neues für uns. Roman Kühl-Gebauer und Andrea Joussen, die im vergangenen Jahr gewonnen haben, haben uns davon vorgeschwärmt. Wir sind total gespannt”, schwelgte Surowiecki schon in Vorfreude. Das Erfolgsrezept der beiden war denkbar einfach. “Wir haben uns bemüht, nicht gleichzeitig schlecht zu spielen – und das ist uns gut gelungen.”
Als Zweiter kamen Jörn und Agnes (Büchler-)Zeise ins Clubhaus, denen eine Vorgabe 34 mit 97 Schlägen den Silber-Rang bescherte. Dritte waren die Netto-A-Gewinner Tim Seseke und Jan Pinner mit 41 Punkten. Dieses Duo war auch in der Brutto-Wertung ganz weit vorn, nämlich mit Vater Reinhold und Sohn Michael Hegemann auf Augenhöhe. Beide spielten eine Par-Runde und 36 Brutto-Punkte. Mit Abstand folgte das Ehepaar Andrea Marx/Peter Heickel auf dem dritten Platz.
Ein Kunststück der seltenen Art gelang Christine Held. Sie gewann den Wettbewerb Nearest to the Star mit dem Minimal-Abstand von genau einem Zentimeter.