Mercedes-Benz Clubturnier im RSB

Alters-Reife und Glück bescheren Werler Senioren den Turniersieg

Ein Hoch dem Alter! Mit 125 Jahren waren die beiden Werler Friedel Humpert (65) und Udo Wiemer (60) eines der ältesten Zweier-Teams, die beim Mercedes Benz Clubturnier des Royal Saint Barbara´s GC an den Abschlag gingen. Und sie waren am Ende das erfolgreichste und das glücklichste Tandem; denn mit ihnen sammelten noch zwei weitere Mannschaften im Chapman-Vierer 44 Netto-Punkte. Doch das Ehepaar Rainer und Martina Schmitz fiel durch das Stechprotokoll auf den zweiten Platz zurück, und Colin D. Levrington und Catrin Stippel waren schon Brutto-Sieger, konnten also nicht noch in einer zweiten Kategorie gewertet werden. Die beiden Senioren aus Werl fahren jetzt zum Deutschland-Finale zum WINSTONGolf in die Nähe von Schwerin, wo sich die Netto-Sieger von 40 bundesweit mit 400 Teilnehmern ausgetragenen Veranstaltungen des Mercedes Benz Clubturniers treffen.
Die Routiniers vom Hellweg starteten mit Spielvorgabe 15, so dass ihnen eine 79er-Runde zur Tages-Bestleistung reichte. Friedel Humpert (Hcp. 8,5) war dabei die tragende Figur des Duos; denn er kannte den Platz von seinem Sieg bei den Seniors Open 2013 des RSB und  profitierte von seiner glänzenden Form, die er in dieser Saison mit vier Brutto-Siegen in der Turnierserie der Westfälischen Golf-Senioren bewiesen hat. Für die Eheleute Schmitz, mit Spielvorgabe 18,6 ins Rennen gegangen, belohnten 44 Netto-Punkte eine unerwartete 82er-Runde.
Das dritte Team, für die im Netto-Bereich ebenfalls 44 Punkte errechnet wurden, waren die sechsmalige Clubmeisterin Catrin Stippel und der 96er-Champion Colin D. Levrington. Sie gaben eine tadellose Even-Par-Vorstellung mit 72 Schlägen ab. Damit waren sie in der Brutto-Wertung um drei Schläge und drei Punkte besser als Plus-Handicaper David Smolin und der Captain der Deutschen Senioren-Mannschaft Gerd Cromm vom Dortmunder Golfclub.
Insgesamt 116 Teilnehmer aus einem Dutzend Clubs spielten diesen von der  hiesigen Mercedes Benz-Niederlassung gesponserten Wettbewerb. Dortmund-Chef Gerd Hewing  war von der Resonanz und dem Ablauf der Veranstaltung sehr angetan. „Mit den Stadtmeisterschaften, dem After-Work-Wettbewerb und den Clubturnieren beim DOGC und RSB sind wir in der Dortmunder Golf-Szene fest verankert. Teilnehmerzahlen sowie Begeisterung und Spielfreude aller Teilnehmer zeigen, dass wir mit unserem Engagement den richtigen Nerv getroffen haben“, erklärte Hewing.
Dr. Peter Schütze